Cementation / Compaction Ningde, Yangjiang, Hongyanhe, China

Mit der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas steigt auch der Energiebedarf erheblich. Daher wurden in Ningde, Yangjiang und Hongyanhe neue Kernkraftwerke gebaut.

Für den im Betrieb entstehenden radioaktiven Abfall, beispielsweis die Kleidung der Arbeiter oder auch Filterkerzen, wurden Verpackungsanlagen gebaut, um das Material nahezu strahlungsfrei zwischenlagern zu können. Die Anlagen zerkleinern und trocknen den Abfallstoff und vermengen ihn mit einer Zementmatrix, bevor die Masse vollautomatisch in Fässer gefüllt wird und diese fest verschlossen werden.

Kernstück der Anlage ist der Mischer mit entsprechenden Vorratsbehältern, Dosiereinheiten und Mischeinheit. Sehr wesentlich ist aber auch die vertikale und horizontale Transportvorrichtung für die Fässer. Außerdem befinden sich in der Anlage Messeinheiten, um die radioaktive Belastung festzustellen. Gesichert wird die Anlage mit doppelten Türen, welche die Strahlung abschirmen.

KVL hat für diese Projekte ein Projektcontrolling installiert und ein Planverfolgungssystem für die Erstellung, Prüfung und Überarbeitung der Ausführungsplanung entwickelt. Dieses musste zum einen die auftraggeberseitig vorgegebenen Übermittlungs- und Kommunikationsvorgaben berücksichtigen und zum anderen die Abstimmungen im Entwicklungsprozess mit den Zulieferern der einzelnen Anlagenteile ermöglichen.

Des Weiteren war KVL in Teilen mit der Umsetzung, Detaillierung und Fortschreibung der Terminplanung beauftragt. Beginnend in der Planungsphase über die Bau- bzw. Montagephase bis hin zur Inbetriebnahme einschließlich der abschließenden Anlagenintegration waren die einzelnen Teilbereiche und interdisziplinären Abhängigkeiten für vier Anlagen aus terminlicher Sicht abzubilden.