Hotel-Neubau | Burgplatz Leipzig

Nach mehr als 21 Jahren soll sich die in der Leipziger Innenstadt befindende Baugrube zwischen Burgplatz, Burgstraße, Schlossgasse und Merkurhaus endlich schließen. Die in Teilen fertig gestellte Baugrube, in der Öffentlichkeit als „Burgplatzloch“ bezeichnet, entstand in den 1990er Jahren mit der Errichtung des Petersbogens und den geplanten Erweiterungsarbeiten.
Die geplante „Erweiterung des Peterbogens“ schließt an den Petersbogen über eine Querpassage mit Rotunde im Verlauf der Schloßgasse an. Durch diese Anbindung erfährt der Petersbogen eine gestalterische Aufwertung. Das Gesamtensemble erfährt mit beiden Gebäuden eine hohe Aufwertung, zum einen durch den entstehenden Synergieeffekt und zum anderen durch die Adressbildung und Komplettierung.

Der Erweiterungsbau des Petersbogens umfasst insgesamt 10 Geschosse. Ein Tiefgaragengeschoss, ein Untergeschoss als Einzelhandelsfläche, zwei überirdische Einzelhandelsflächen, vier Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse für eine Hotelnutzung mit 197 Gästezimmern mit einem vier Sterne Standard sowie das Dach als Technikaufbaugeschoss.

Die KVL Projektmanagement Berlin GmbH wurde im November 2015 mit der Projektsteuerung nach AHO für die Projektstufen 2 bis 5 in den Handlungsbereichen A bis D und teilweise E für den Erweiterungsbau des Petersbogens beauftragt. Nach der Beauftragung hat die KVL eine umfangreiche Ermittlung der Projektziele des Bauherren vorgenommen, um diese im fortlaufenden Planungs- und Ausführungsfortschritt präzise umsetzen und für den Bauherren vertreten zu können. Darüber hinaus ist der bisherige Planungsstand sorgfältig analysiert und ausgewertet worden, um eine übergreifende Überwachung und Steuerung zu ermöglichen.

Im Rahmen der zweiten Projektstufe ist die Erweiterung Petersbogen abgestimmt worden und die Planungsergebnisse der vorliegenden Planung für das Geschäftsgebäude auf Konformität mit den vorgegebenen Projektzielen des Auftraggebers durch die KVL überprüft worden. Es wurden Handlungsempfehlungen zur weiteren Vorgehensweise entwickelt, um einen Projekterfolg zu garantieren.

Mittels einer von der KVL erstellten Risikomatrix lassen sich Abweichungen entsprechend schnell identifizieren und mögliche Risikopotenziale konstruktiv minimieren. So können in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber zielorientierte und richtungsweisende Lösungen gefunden werden.
 
Für den erfolgreichen Projektabschluss mit der Übergabe an den Hotelmieter beruht die Zielsetzung der KVL auf der kontinuierlichen Fortschreibung, Steuerung und Abstimmung des Terminrahmens.
Der Planungszeitraum für das 2.000 m² große Grundstück mit einer Bruttogrundfläche des Erweiterungsbaus von 18.000 m² ist mit 9 Monaten angesetzt. Der Baubeginn ist für Februar 2017 terminiert und wird bis zur Fertigstellung und Übergabe an den Mieter 20 Monate betragen.
Durch die kontinuierliche Fortschreibung der projektspezifischen Parameter in Hinblick auf die auftraggeberseitig geforderten Qualitäten, Termine und Kosten in Verbindung mit einem partnerschaftlichen und vertraulichem Umgang und Kommunikation mit dem Auftraggeber kann von einem erfolgsversprechenden und profitablem Projektergebnis ausgegangen werden.